SC Fortuna Bonn - 1. Mannschaft 3:2 (1:1)

Die 1. Mannschaft des SC V-H verpasste den vorzeitigen Klassenerhalt durch eine 2:3 (1:1)-Niederlage beim SC Fortuna Bonn und steht nun vor einem kleinen "Endspiel" gegen den TuS Hersel. Dabei nutzten die Grün-Weißen ein deutliches Chancenplus nicht zum Sieg.

Der SC V-H begann hellwach und setzte die Gastgeber früh unter Druck. Die Fortunen hatten damit Probleme und kamen zunächst nicht ins Spiel. Das längst überfällige 1:0 erzielte Hack in der 12. Spielminute nach einem Abpraller.

In den nächsten Minuten versäumten es die Gäste nachzulegen, und nach knapp 20 Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch zweier offensiv eingestellter Teams. Thienemann zeichnete sich in dieser Phase durch einen gehaltenen Foulelfmeter aus. Kurz vor der Pause verschaffte sich der Bonner Dumanlikaya durch einen kleinen Schubser einen Ballgewinn im Gästestrafraum und schoss zum inzwischen verdienten 1:1 ein. Auf der Gegenseite war dem Schiedsrichter, der diesmal ohne Linienrichter auskommen musste, die Sicht verdeckt, sodass er ein Handspiel im Strafraum nicht erkennen konnte.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Volmershoven-Heidgener wieder entschlossener. Nach einem unnötigen Ballverlust schalteten die Bonner schnell um und erneut war es Dumanlikaya, der in die Maschen traf. Die Bonner spielten anschließend den ein oder anderen Konter nicht zu Ende. Schneider bestrafte die Nachlässigkeiten mit einem Gewaltschuss zum 2:2.

Aber nur wenig später ging die Fortuna wieder in Führung. Ein Distanzschuss fand den Weg ins Gästegehäuse zum 3:2. In der Schlussphase riskierte der SC V-H zwar noch einmal mehr. Mehr als ein Abseitstreffer und weitere gute Gelegenheiten sprangen aber nicht mehr heraus.

Durch die Niederlage schmolz der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz auf drei Zähler. In der nächsten Partie in zwei Wochen können die Grün-Weißen mit einem Heimsieg gegen den TuS Hersel den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach bringen. Anstoß auf dem heimischen Kunstrasen ist um 15:00 Uhr.

Es spielten: Thienemann, Eisenburger (Fischer), Schüller (C), Pötzsch, Boutziri, Alibajro (Kaemmer), Kuhn (Caliskanoglu), Brandhoff, Schneider, Hack, Schumacher

(Timo Schüller)